ChronoRing

Zusammenfassung Teil 3

Zukunftsreise für Cassius

Cassius war nun schon einige Tage in den Bergen unterwegs. Seine bisherige Suche nach der Feste war ergebnislos. Aber die Hoffnung seine Schwester Kulane zu sehen, trieb ihn weiter voran.

Was jedoch dann geschah ging weit über das hinaus, was ein Mensch verkraften konnte. Eine blaue Welle floß vom Berg herab, wie eine stehende Mauer, die sich durch alle Hindernisse hindurchbewegte, und nach wenigen Sekunden auch ihn erfaßte. Alles drehte sich um ihn herum, als er wieder etwas wahrnehmen konnte, hatte er das Gefühl weit gereist zu sein und in einer ganz anderen Region zu sein.

Was er benommen aus dem Versteck eines Busches wahrnehmen konnte, war eine “kleine Elfe”, die zur Hälfte eine Katze zu sein schien. Sie sollte ihn später an Kiriyalayailia erinnern, jediglich ihre jungen Augen schienen unverwechselbar die von Tristan zu sein. Sie trug einen mystischen Bogen und einen kleinen silbernen Ring, aus dem sich kurz darauf eine neue blaue Welle bildete, die ihn abermals verschlang.

Die Berghütte

Als die Gruppe auf dem 2ten Plateau nach der Berghütte stand, und der Heshtot verschwunden war, war man sich sicher, der Feind wolle einen verlangsamen. Noch wärend man sich darüber austauschen wollte, sah man eine blaue Welle vom oberen Teil des Berges heranrasen, die Mauer erfaßte die Gruppe, und man hatte das Gefühl als wäre man wieder in eine Reise verstrickt.

Doch diesmal war es anders, einige Dinge, die die Gruppe bei sich hatte, waren Satinavs Gesetz unterworfen. Einige von euch konnten jedoch sehen, wie sich nach kürzester Zeit aus Tristans Ring eine Blase zu bilden schien, die die Gruppe dann einschloß und jeden weiteren Zugriff zu mindern oder zu eliminieren schien.

Als man sich wieder auf festem Boden befand, meinten einige gesehen zu haben, wie die Zeit sich am Anfang rückwärts bewegen zu schien, man sah sich selbst als schwerverwundete Gruppe auf demselben Plateuo stehen, die sich rückwärts bewegte und an der Stelle, wo vorher die Berghütte gestanden hatte, von dem Heshtot aus einem Hinterhalt heraus so schwer verwundet wurde.

Was also lag näher als sich zu diesem Plateau zurückzubewegen, um die Fakten etwas genauer zu untersuchen. Dort angekommen fehlte jegliche Spur von der Hütte und den Bäumen, dort wo vorher die Hütte stand war nun eine kleine eisige Fläche, der ganze Bereich hier schien von leichtem Rauhreif überzogen, die Kälte saß allen in den Knochen auch Kiriyalayailia, die ja sonst immun zu sein scheint, was Wettereinflüsse angeht.

Als man dabei war den Ort zu untersuchen, bildete sich plötzlich in der Nähe ein blauer Riß etwas über dem Boden, aus dem eine seltsame Gestalt fiel und sich daraufhin allen Mageninhaltes entledigte. Ayrina kümmerte sich als erste um ihn, jedoch schien der Fremde ihr gegenüber sofort ein befremdliches Gefühl zu haben, beinahe abweisend; seine Reaktion auf den Rest der Gruppe fiel danach “normal” aus, und man hatte, wie so oft, Erklärungsnöte alle Information kompakt zu übermitteln, was nicht verwundert. Der Fremde stellte sich dann schließlich als Cassius vor, als er wieder stehen konnte. Auch die Gruppe stellte sich vor, ahnend (?) das diese Person etwas mit dem Schicksal des Ringes zu tun haben könnte, ob nun Feind oder vielleicht Freund?!

Wärenddessen untersuchte Kiriyalayailia die Eisfläche genauer und ließ auch einen Tropfen Wasser auf Dieselbe fallen, der sich sofort zu vereisen schien und zu wachsen begann. Auch das kaputt werfen half nicht wirklich. Und man bekam das Gefühl: besser weiter zu ziehen, als die Säule begann über den halben Schritt hinaus zu wachsen.

Wärend man voran lief (rannte?), sahen diejenigen die einen Blick zurück warfen, das die Säule bereits mannshoch war und nun in die Breite wuchs. Als man schließlich das Ankomms-plateau erreichte, hörte man Schreie auf der Anhöhe darüber (ca. 1000 Schritt dem Pfade folgend). Die Gruppe, nun sehr in eile, rannte dem Pfad folgend weiter, einigen fiel auf das Kiriyalayailia fehlte, aber es blieb schließlich keine Zeit zur Umkehr.

Die ersten (Tristan und Lilli) die das Geschehen erreichten, sahen ein riesiges Eis-Wesen (man ist sich nicht einig darüber, ob ein Elementar oder ein Dämon) das sich einen hitzigen Kampf mit Kiriyalayailia lieferte, sie verschoß Feuerpfeile auf dieses Ding, welche es momentan in Schach halten konnten. Etwas abseits lag ein junger Mann unter einen großen Schicht Eis, die sich langsam über ihm ausbzubreiten begann. Ayrina und Cassius waren etwas zurückgefallen, und man wollte diesen Kampferprobten lieber das Felde überlassen und sehen, was man für den armen Mann tun konnte. Tristan gelang es das Eis soweit abzuschmelzen, daß man ihn herausziehen konnte, wärend dessen gingen Kiriyalayailia`s Feuerpfeilladungen zu neige, Cassius stürzte sich bereist in den Kampf, aber Ayrina hielt inne und befaßte sich mit dem Ring Blitzetas. Nur kurz darauf erschien ein riesiger Feuer-Elementar, der sich vor ihr verbeugte und dann, auf ihren Fingerzeig hin, sich auf das Eiswesen stürzte. Die Feuerladung die der Falkenmagier auf das Kampfzentrum schoß, schienen dem Elementar zusätzlich Macht zu geben. Erst nachdem sich die Dampfwolke gelegt hatte, sah man das von dem Eiswesen keine Spur mehr war.

Man hatte gesiegt und auch die Temperaturen schienen sich nun zu normalisieren. Der Feuerelementar verneigte sich ein letztes mal und verschwand dann. Der Gerette stellte sich nach seiner Ohmacht und nachdem man ihm mehr als nur gut zugesprochen hatte, und entsprechende Beweise für diverses vorlegte, als Content Not Found: herbasius vor. (nach jetzigem Kenntnisstand der Gruppe spricht einiges dafür, das diverse Aktionen im Verborgenen FÜR die Gruppe erfolgen, als auch gegen sie. Vielfach verstrickt sind hier die Geschicke Blitzetas und Herbarius)

Was er erzhälte, beunruhigte die Gruppe weit mehr: Er war ein Akademieabgänger aus Lowangen, wie auch Tristan und legte Beweise vor, dass die Gruppe 200 Jahre in die Vergangenheit geschleudert sein mußte. Nachdem man ihn zur Stelle der Hütte führte, bohrte er so lange nach, bis man ihm notwendige Details zukommen ließ. Wie die Gruppe vermutete, war er derjenige, der später die Hütte erschaffen sollte, was den Lauf der Zeit für unsere Gruppe positiv beeinflussen würde.

Er streute zudem ein Pulver auf den Eisspiegel um ihn zu vernichten und Kiriyalayailias Humuspfeil zu verbessern, man stellte auch fest das Kiriyalayailias Feuerpfeil ebenfalls eine Verbesserung zuvor erfahren haben mußte (vermutlich als Blitzetas Ring aktiviert wurde), der Eispfeil hingegen leer ist. Was abermals neu zu sein schien war, dass Tristans Ring nicht von allein die Gruppe zurückschickte, auch nachdem sie nun schon länger hier waren, wie in Baburin zuvor, und diesmal alles erledigt zu haben schienen. Tristans Versuch den Ring selbst anzusteuern hingegen funktionierte nun zum ersten Mal und ein Blaues Wabern umschloß die Gruppe und riß sie mit sich.

Die Feste

Wieder im bekannten Diesseits angekommen, stellte man fest das die Hütte erneut da war, die Alterungen von Kiriyalayailias Katze blieben, als einzigstes, erhalten, auch hatten einige Mitglieder der Gruppe dasselbe Gefühl etwas älter geworden zu sein. Das Material hingegen schien in seinen ursprünglichen Zustand versetzt worden zu sein. Cassius hingegen war verschwunden. Wo er vorher noch unter ihnen stand war nun Leere.

Etwas weiter weg im selben Gebirge erwachte Cassius, er schien wieder zu sein, wo er vorher gewesen war, vor seiner 1ten Reise. Übel war ihm noch immer, wenn auch nicht so schlimm, wie zuvor. In der Ferne sah er Rauch aufsteigen, offenbar vom obersten Plateau. Er beeilte sich sehr um der Ursache auf den Grund zu gehen. Als er ankam, konnte er seinen Augen kaum glauben: Ayrina und ihre Zwillingsschwester, nun anders gekleidet, griffen offenbar die Amazonenfeste an, sie steuerten ein Feuerwesen und einen großen unbekannten Dämonen, der die Amazonen in Schach hielt. Sofort stürmte er zur Hilfe mit gezückten Waffen. Als die beiden Damen ihn bemerkten, schienen sie auf eine gewisse Art überascht und die eine von ihnen ließ das Feuerwesen verschwinden und schleuderte einen Feuerball auf ihn, der ihm das Bewußtsein rauben sollte.

Die Vision die er nun hatte, sollte er noch öfters bekommen in nächster Zeit! Was verwirrend war, bei dem Angriff wurden diverse Aufzeichungen in den Archiven vernichtet. Als Cassius wieder erwachte fand er sich auf dem Lazarett der Feste wieder! Die Gruppe setzte ihren Aufstieg ebenfalls fort und sah am darauffolgenden Tag einige Rauchschwaden am Himmel und beeilte sich nun ihrerseits, schnell voranzukommen. Dabei gerieten sie jedoch in eine bewaffnete Patrouille von Amazonen, die, nachdem sich Ayrina nach vorne begab um zu sprechen, die Gruppe kurzerhand bewußtlos schlug. Man fand sich in einem Kerker wieder, alle Magiebegabten mit Eisen-Maschetten gebunden, bis auf die verfluchten Gegenstände der Mine, auch entwaffnet. Die einzige nicht gefesselte Person war denn auch Lilli. Nach einiger Zeit wurde klar, daß eine Verwechslung mit dem Angriff der beiden Damen am Westtor und den hiesigen Mündeln der hohe Damen Baburins vorlag, die Verwechslungsgefahr scheint immens angesichts der Ähnlichkeiten der Gegnerinnen.

Der Arrest geht weiter, 2 lange Monate

Nachdem Kleranora von Metanis, die Festherrin, sich offenbar vergewissert hatte, das die Mündel Baburins die Wahrheit sprachen, wurde ihnen auf dem Gelände der Feste freie Bewegung zugesagt. Auch die Quartiere durften gewechselt werden, was man gerne anging.

(Ruben 16.08.2004): Als besonders erwähnenswert erscheint noch “der Mann aus der Schmiede”, welcher ein Meister der Waffen, Sammler (bislang hat nur Kiriyalayailia einen Odem auf ihn gewirkt und das Ergebnis nicht verraten) und Kenner von Magie zu sein.

Die Elfe wurde auf den Mann aufmerksam, als eines Nachts, sie schlief mal wieder beim Stall, der Erzpfeil anfing zu leuchten, als besagte Person in der Nähe war. Nachdem sie ihn bis zur Schmiede verfolgt hatte und sich etwas mit ihm unterhalten hatte, wobei auffiel, dass er in der Nacht besser sehen konnte als die Elfe, bat er Kiriyalayailia zu zeigen, was es mit den Pfeilen auf sich hat. Nach einigem Zögern erklärte sie sich bereit und schoss den Erzpfeil, den sie bislang noch nie verwendet hatte, auf den Boden in einer ihr genannten Ecke der Hütte. Als Ergebnis fand sich dann ein kleiner Eisenstab in der Erde steckend. Ein folgendes Ausprobieren des Humuspfeiles hatte dafür mehr Wirkung als erwartet (er war zuvor von Herbarius verstärkt worden) und brachte die Hütte fast zum Einsturz, da ein Teil der Wand fehlte.

Die Erschütterung brachte so manche neugierige, wütende oder besorgte Amazone aus ihren Betten. Nachdem Alrik die anderen Menschen, mit Ausnahme von Lilli, wieder abgewimmelt hatte, erbot er sich, sich des Erzpfeiles anzunehmen.

Am nächsten Morgen bedeutete er Kiriyalayailia den wieder geladenen und sogar verstärkten Pfeil auszuprobieren. Zuvor hatte es noch ein Hin und her gegeben, da die Elfe sich daran gehalten hatte das Loch in der Wand, anstelle der schief in den Algeln hängenden Tür, zu benutzen, wie gestern Abend vorgeschlagen. Darüber war eine der Amazonen, die das Loch gerade flicken wollte nicht sehr erfreut. Da der Mann nicht im Raum war, wollte die Elfe die Hütte wieder verlassen und fragte nach, ob sie nun die Tür nehmen solle, was bejat wurde. Da allerdings Menschen etwas komisch sind, schien die Amazone der Elfe nun die Schuld für das darauf folgende weitere Absacken der Hütte zu geben, was sich in einer Verfolgungsjagd niederschlug in deren Verlauf die Amazone die Elfe einfing und zu dem “Mann aus der Schmiede” trug.

Am Übungsplatz an dem der Erzpfeil nun gestestet werden sollte, war ein Kettenhemd vor einem Holzblock aufgespannt. Der erste Schuss, den die Elfe sehr zur Belustigung des Mannes nicht weit vom Ziel entfernt abgab, ließ die Rüstung fast ohne Reste “explodieren”. Der nachfolgende Schuss auf die gleiche Stelle materialisierte eine lanzenartige Spitze, die so tief in das Holz endrang, dass Kiriyalayailia nicht in der Lage war diese aus dem Holz zu ziehen. Der nun ziemlich leere Pfeil wurde von Alrik wieder aufgeladen, indem er einige Klingen in der Schiede zu einem Metallklumpen schelzen ließ, welcher dann von dem Pfeil aufgesaugt wurde. Nach einigen Tagen wurde schnell klar das Kleranora von Metanis die Gruppe hier für eine bestimmte Zeit festsetzen wollte, jediglich der Katzelfe wurde eine gewisse Bewegungsfreiheit zugesagt. Nach 2 Monaten sollte die Gruppe die Feste wieder verlassen können….

(Ruben 16.08.2004): Wobei anzumerken wäre, dass die Elfe nur deswegen dazu bewogen werden konnte zu bleiben, da ihre Katze Junge bekommen hatte und die Bewegungsfreiheit ihr nur gewährt wurde, weil den Amazonen und der Halbmenschlichen Magierin, klar gewesen sein musste, dass Kiriyalayailia ansonsten, koste es was es wolle, geflohen wäre.

Im Laufe der zwei Monate verabschiedete sich auch der junge Kôm-Gepard in die Freiheit.

(rx)(290804) Für einen Augenblick sah es so aus, als würde die Gruppe sich hiernach auflösen, da die verschiedenen Mitglieder der Gruppe in unterschiedliche Richtungen gehen wollten. Als wir uns am 1. Travia voneinander verabschieden wollten, taumelte jedoch Tristan plötzlich, und brach zusammen. Als er wieder zu sich kam, behauptete er, in einer Zeitreise-Schlaufe mitbekommen zu haben, dass alle Gruppenmitglieder getötet seien. Spätere Visionen / Wachträume / Wahrträume scheinen dies zu bestätigen, daher zunächst die verhinderte Geschichtsschreibung.

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Roachware

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